Bund Weisser Schäferhunde

 

                                                                                                                                                    Bund Weisser Schaeferhunde e.V

Zuchtordnung des BWS e.V  copyrights obligen beim BWS e.V     

Inhalt:
*Zuchtbuch
*Registrierung
*Umschreibung
*Kontrolle Zucht /Zuchtvoraussetzungen
*Ahnentafel
*Roentgen/ Befund/ Auswertung
*Erbkrankheit und Defektvermeidung- Zuchtverbote
*Pflichten
*Verstoeße
*Zuchtsperre
*Sonstiges

Unsere Zuchtrichtlinie ist nach dem Bundestierschutzgesetz ausgelegt und erarbeitet.
Beratung:
Jeder Zuechter /Jedes Mitglied hat ein Anspruch auf Informationen rund um die Zucht- Haltung- Ausbildung- Recht-Krankheiten- Vererbung
Hierfuer werden durch den BWS e.V jaehrlich Veranstaltungen abgehalten, die rechtzeitig muendlich oder schriftlich oder auf der Vereinseigenen Homepage veroeffentlicht, jedem Mitglied mitgeteilt werden. Teilnahme am Zuechterseminar ist bindend erforderlich, zusaetzliche Weiterbildungen werden erwuenscht und sind dem entsprechend mit Nachweis zu belegen. Zuechterseminare und Fortbildung sind erforderlich, da der Bund Weißer Schäferhunde e.V seine Züchter fördern und unterstützen und mit allen Informationen bezueglich Recht, Zucht, Ziel; Verbesserung, Festigung.
Saemtliche erfassten oder erhobenen Daten bezueglich der Hunde, inbegriffen Untersuchungsergebnisse /Auswertungen werden dem Verein zur Verfuegung gestellt. Bei Weitergabe an Dritte ist die schriftliche Genehmigung beider Parteien Zuechter /Verein unter Angaben des Verwendungszweckes erforderlich. (Datenschutzrecht).

Punkt 1
Zuchtbuch
In das Zuchtbuch werden grundsaetzlich nur Hunde/Welpen eingetragen die dem offiziellen Standard des Weißen Schäferhundes und mind. 3 Generationen eine Reinrassigkeit der Elterntiere nachweisen können und entsprechen, sowie ueber eine anerkannte Ahnentafel verfuegen, um den Rassenerhalt, Gesundheit, Wesensstärke, Kraeftigkeit zu wahren, Um die Grundlagen der Tiergerechten und kontrollierten Haltung, Aufzucht für Leistung und Zuchterfolge zu gewaehren, ist die Einhaltung für jedes Mitglied strengstens zu befolgen.
Im BWS darf nur mit gesunden, wesensfesten dem Standard entsprechen, und die Zuchttauglichkeit erlangt haben, unter Einhaltung des Tierschutzgesetzes versehenen Vorderrungen eingesetzt werden.
Es wird strengstens darauf geachtet, das kein in die Zucht genommenes Tier im Sinne des Tierschutzgesetzes §11 ausgebeutet wird.

Alle Ahnentafeln von nationalen und internationalen Vereinen /Dachorganisationen die den gesetzlichen Bestimmungen und dem Tierschutz entsprechen und anerkannt sind, werden vom Bund Weißer Schäferhunde akzeptiert.
- Registrierungen können vorgenommen werden, für jeden Hund der den Rassemerkmalen /Standard entspricht, diese bekommen nur unter strengster Begutachtung und Erfuellung der geforderten Auflagen, eine Sondergenehmigung, um zur Zucht zugelassen zu werden.

Punkt 2
Die Registrierung: wird mit einem „R“ in der Ahnetafel versehen
* Begutachtung durch den Zuchtgutachter, Zuchtwart und Tierarzt
* 3x Teilnahme an verschiedenen Ausstellungen mit einer V Bewertung (Richterberichte sind der Geschäftsstelle vorzulegen
* Untersuchungen die beinhalten HD, ED+ Wirbelsäule röntgen, DNA Abnahme und Einlagerung, sowohl MDR1 Test
* Alle Ergebnisse der Untersuchungen müssen, „Frei“ sein
* Wesenstest, der den Tierschutzrechtlichen Vorgaben entspricht
* Die Zuchttauglichkeit “auf Probe ist nur zu erlangen in Gegenwart von Zuchtgutachter, 2 Zuchtwarte, sowohl ist zulässig in
Gegenwart des Zuchtgutachters, Zuchtwart und / oder Richter.
*Sondergenehmigung für die Zucht ist schriftlich einzureichen ist
* Begutachtung und strengste Kontrolle beim Wurf /Wurfabnahme
Alle geforderten Auflagen müssen jeweilig von den Beteiligten gegengezeichnet werden. Die Sondergenehmigung ist nur für einen Wurf erteilt, und muss nach Wurfabnahme gegen gezeichnet werden. Dies gilt auch für die Zuchttauglichkeit auf Probe.
Alle Welpen bekommen in die Ahnentafel eingetragen: Registriert, und den Vermerk Vater / Mutter „Zuchtsondergenehmigung“.

Körzucht. Prädikatzucht /Leistungszucht /Schönheitszucht

Körklasse 1   "Körzucht"  Frei von Mängel mit Arbeitsprüfungen. Welpen aus diesen Verbindungen A/A bekommen den Vermerk     "Körzucht "

 

Körklasse 2  " Leistungszucht" Hunde mit einer oder mehreren Arbeitsprüfungen  und Mindestauswertung Elterntiere /Verbindung HD  A/A  A/B sowie besondere Eigenschaften die für die Zucht sinnvoll erscheinen. Welpen aus diesen Verpaarungen bekommen den Vermerk in der Ahnentafel "Leistungszucht"

 

Körklasse 3 "Schönheitszucht" Hunde ohne Arbeitsprüfung. Welpen aus diesen Verpaarungen bekommen keinen gesonderten Vermerk in der Ahnentafel

 


Punkt 3
Die Umschreibung: wird mit einem „U“ in der Ahnentafel versehen
- Nur nationale und Internationale Ahnentafeln von anerkannten Dachorganisationen /Vereine werden durch den BWS umgeschrieben, sowohl muss der Hund bei Gelegenheit dem Zuchtgutachter vorgestellt werden.

Punkt 4
Kontrolle Zucht/ Zuchtvoraussetzungen
Der Verein BWS e.V empfiehlt jedem Mitglied/Züchter, ein qualifiziertes Züchterseminar zu besuchen, und zu absolvieren. Hierfür werden Seminare angeboten, um die Sachkunde zu erlangen. Sachkundenachweise werden gemäß des Bundestierschutzgesetz abgenommen, oder durch das Veterinäramt werden bevorzugt anerkannt. Ein Sachkundenachweis ist auch zur Vorlage bei den Behörden/Gemeinden.
Zuchtvoraussetzung für Hunde: Begleithundeprüfung, Zuchttauglichkeit, gesonderten Wesenstest für Hunde die keine BH absolviert haben
Eine BH gleicht dem Hundeführerschein der beinhaltet Gehorsam /Wesensüberprüfung/Sachkunde .Hunde die bereits ohne BH zum Züchten verwendet wurden, und mit Ihrem Eigentümer den Verein wechseln, bekommen einen Vermerk in die Ahnentafeln

Zwingerschutz:
Muss von jedem neuen Eintritt als Züchtermitglied bei der Geschäftsstelle des BWS e.V angemeldet werden, Hierfür sind der Antrag zum Zwingerschutz erforderlich, in dem jeweilig 3 gewünschte Zwingernamen anzugeben sind. Der meistgewünschte oder alte/ Namen sollte mit einem Vermerk versehen werden. Zwingerschutzurkunde wird zu gestellt.
Der Schutz des Zwingernamens gilt für alle Rassen, somit ist der jeweiligen Zuchtstätte aus Gründen der Überwachung und Kontrolle für die Zucht in weitern Hundevereinen, Kynologischen Verbänden oder Dachorganisationen, die nicht dem Verein BWS e.V oder der evtl. Dachorganisation angehörig /zugehörig sind „strengstens untersagt

Zwingergemeinschaften:
können einen vereinten Zwingernamen unter Angaben der betr. Personen mit Angaben von Name, Ort, Anschrift gebildet werden. Jedoch sind diese einzeln haftbar aus der Tätigkeit der Zwingergemeinschaft, gegenüber dem Verein.

Wurf / Namensgebung
Die Namen der Würfe erfolgt in alphabetischem Rhythmus. Die Namen werden vor den geschützten Zwingernamen in die Ahnentafel des jeweiligen Welpen eingetragen. Das Alphabet gilt von A-Z

Kontrolle
Jährliche Zuchtstättenkontrollen in der dem angewiesenen Zuchtwart, Vorstand, Tierarzt- Zutritt zur Zuchtstätte gewährt werden muss.

Deck- Mindestalter / Höchstalter für Zuchthunde
Um die Zuchttauglichkeit zu erlangen beträgt das Mindestalter
- für Rüden: 18 Monaten und endet mit vollendetem 9Lebensjahr , Wurftag ausschlaggebend )(mit erteilter Sondergenehmigung max.10 Jahre)
- für Hündinnen: 18 Monate und endet mit vollendetem 8 Lebensjahr, Wurftag ist ausschlaggebend) (mit erteilter Sondergenehmigung max1 Jahr (1 Wurf ) Verlängerung

Zuchttauglichkeit mit Wesensüberprüfung
ist maßgebend: HD +ED O/I/II geröntgt und ein DNA Einlagerung, zusätzlich sind nachzuweisen/ nachzureichen, Untersuchungen der Patella, Keilwirbel und MDR1 Test, so wohl das große Blutbild. Herz DM und Speiseröhre obliegen beim Züchter.
- Hierfür wird eine Wesensüberprüfung geregelt nach dem Tierschutzgesetz angesetzt, und unter Vorlage der jeweiligen Auflagen betr. des Gesundheitsaspektes durchgeführt. Mindestalter zu erlangen der Zuchttauglichkeit ist 18 Monate
- Zuchttauglichkeit der Elterntiere ist Vorraussetzung.
-Hündinnen erhalten die Zuchttauglichkeit bis zum vollendeten 7.Lebensjahr.Danach nur mit Sondergenehmigung und Tierärztlichem Gutachten über den allg. Gesundheitszustand und der Anzahl der vorangegangene Anzahl der Würfe (maximal 5)
- Rüden erhalten Ihre Zuchttauglichkeit bis zum vollendeten 9 Lebensjahr. Danach nur mit Sondergenehmigung und Tierärztlichem Gutachten über den allg. Gesundheitszustand.

Prüfungen:
Vorraussetzung für Zuchttaugliche Hunde, ist die Begleithundeprüfung (Nachweis ist zu erbringen) oder kann im Verein unter Ausbildungsrichtern absolviert werden.
Die Wesensüberprüfung kann separat durchgeführt werden, auf eine Ausstellung bei dem jeweiligen Richter oder Zuchtgutachter /Zuchtwart.

Deckakt /Belegung
Hierfür ist vor jeglichen Deckeinsätzen bei Rüden/Hündin ein Abstrich Bakterientest empfohlen. Dieser Nachweis ist (Durchzuführen beim jeweiligen TA oder Proben an die Klinik Krafzel in Würzburg (Nachweis mit der Deckmeldebescheinigung an die Geschäftsstelle)
Bei Leerbleiben der Hündin, ist der nächste Deckakt bei dem benannten Deckrüden kostenfrei. So gleich muss das Leerbleiben der Geschäftsstelle und dem Rüdenbesitzer unverzüglich gemeldet werden. Der Nachweis über das Leerbleiben ist durch einen TA zu bestätigen.
Deckgebühr wird zwischen den jeweiligen zu verbindenden Deckpartnern und deren Eigentümer festgelegt.
Doppelbelegung ist nur mit schriftlicher Genehmigung durch den Zuchtgutachter und Zuchtwart zu erteilen. Die Hündin muss mindestens 2 Hitzen anschließend leer bleiben. Doppelbelegung ohne Schriftliche Genehmigung , „so genannte Unfälle“ sind sofort der Geschäftsstelle oder dem Zuchtgutachter/Zuchtwart mitzuteilen, und werden mit mindestens 18 Monatiger Sperre der Hündin belegt. Die Eintragungen der Welpen solch Verpaarung wird in den Ahnentafeln mit Vermerk „ nicht nach BWS e.V Zuchtordnung gezogen „ eingeschrieben. Verschiedenfarbige Partner dürfen nicht miteinander verpaart werden. Die wissentliche Falschangabe des betr. Deck oder Muttertiers, sowohl wissentliche Unterschiebung eines anderen Zuchtpartners (Rüde oder Hündin wird mit hoher Geldstrafe geahndet. sowohl bei Wiederholung , strikten Ausschluss aus dem Verein.

Wurfanzahl:
Eine Hündin muss nach jedem Wurf eine Hitze aussetzen .Eine Sondergenehmigung kann erteilt werden, für eine nacheinander folgende Wurfplanung, wobei anschließend die Hündin 1 Jahr(2 Hitzen) aussetzen muss. Dies muss per schriftlichen Antrag zur Geschäftsstelle gestellt werden, und vom Zuchtgutachter und Vorstand schriftlich genehmigt werden. Bei nicht Einhaltung, erfolgt Zuchtsperre der Hündin sowie Zuchtsperre für den Züchter auf 1 Jahr, und werden auf jeden Fall mit erhöhten Eintragungsgebühren oder Verwarnungsgeld belegt. (unter Punkt 10 zu finden)

Zuchtmiete:
obliegt dem jeweiligen Hündinnenbesitzer muss aber schriftlich dem Zuchtgutachter und der Geschäftsstelle gemeldet werden. Hierbei ist anzumerken, das ein Leihvertrag unter den jeweiligen Ver.-/Mietern ausgefüllt und unterschrieben, und der Geschäftsstelle eingereicht werden muss. Eine Zuchtmiete ist nicht verwerflich, sollte und bleibt den Züchtern überlassen. Leihvertragsformulare können in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Ammenaufzucht/Zufüttern:
Das Zufüttern, oder eine Ammenhündin, muss bei großer Wurfstärke ab maximal 9 Welpen gewährleistet werden. Und kann beim Zuchtgutachter erfragt werden.

Wurfkontrolle/Abnahme:
Dem Verein muss umgehend den Wurf telefonisch gemeldet werden (innerhalb 3 Tagen ab Wurftag). Die erste Wurfkontrolle wird innerhalb der 1. Woche ab Tag der Geburt erfolgen, sowie im Alter der Welpen mit 8 Wochen (nicht älter jedoch als 10 Wochen) die Abnahme stattfindet. ´Wolf.- oder Afterkrallen sind auf dem Wurfmeldeschein zu vermerken. Meldung bitte an den Zuchtgutachter und/ oder Geschäftsstelle. Sind Welpen auf längere Sicht hin nicht lebensfähig, oder Missgebildet und mit Einverständnis und Entscheidung ohne Erfolg der Medizinischer Maßnahme /Verbesserung, das Leiden zu erleichtern oder zu verbessern, müssen diese dem zuständigen Tierarzt vorgestellt werden, um schmerzlos und unter Betäubung diese einzuschläfern. (im Sinn des Tierschutzgesetz).
Impfausweise und Papiere der Elterntiere, sowie Wurfmeldeschein, Deckschein sind dem beauftragtem Zuchtwart /Tierarzt vorzulegen. Hierfür wird eine schriftliche Bestätigung der Wurfkontrolle mit Datum auf dem Wurfabnahmeschein versehen.

Wurfeintragung:
es muss folgendes vorliegen:
1. Wurfmeldeschein des vom Bund Weißer Schäferhunde e.V
2. Deckbescheinigung mit Nachweis des Abstrichs/ Bakterientest
3. Ahnentafel der Hündin
4. Eine Kopie der Ahnentafel des Rüden
5. Nachweise der Zuchttauglichkeit / Wesensprüfung/ Prüfungen/ Ausstellungen der Hündin und des Rüden
6. HD und ED, DNA Patella ,Herzultraschall, MDR1 Profil sofern sie nicht der Geschäftsstelle vorliegen, müssen diese nachgereicht werden
7. Alle Formulare müssen unterschrieben sein, und in die Geschäftsstelle eingereicht werden
WS- DNA Einlagerungsstelle ist zu erfragen in der Geschäftsstelle. Die Wurfmeldescheine, die nicht von einem der Zuchtwarte vom Bund Weißer Schäferhunde unterzeichnet sind, werden von dem Zuchtbuch nicht bearbeitet

Tätowieren / Chipen:.
- Die Tätowierung bzw. das Chipen darf nur vom Tierarzt, oder einem erfahrenen Zuchtwart, der dazu berechtigt ist, vorgenommen werden.
- Die Tätowierungsnummern bzw. Chipnummern werden von dem jeweiligen Zuchtwart in Zusammenarbeit mit dem Zuchtbuch bestimmt.
Und sind auf dem Wurfmeldeschein einzutragen.
Der Zuchtwart/ Zuchtgutachter unterschreibt die Wurfmeldescheine, und beglaubigt diese mit seiner Unterschrift

Punkt 5
Ahnentafeln:
sind vor den Gesetzgeber rechtmäßige Urkunden /Dokumente und gelten als Abstammungsnachweis der jeweilig aufgeführten Hunde. Und sind nur mit Originaler Unterschrift des jeweiligen Vorstandes /Zuchtbuch/ Zuchtgutachter oder Zuchtwart gültig
In den Ahnentafeln sind beurkundet, die Rechtmäßigkeit aller Angaben von und durch den Züchter betr. des einzelnen Hundes/ Welpen sowie des Vereines unter Angaben der Richtigkeit, durch das/ dem Zuchtbuch/ Zuchtgutachter. Auswertung und Prüfungskennzeichen. Ausgestellte Ahnentafeln durch den BWS e.V, bleiben Eigentum des Vereins, und sind nach Ableben des Hundes in die Geschäftsstelle mit Nachweis von Tierarzt einzureichen, zur Entwertung. Dies bekommt der jeweilige Eigentümer /Besitzer zurück.
- Zweitschriften werden nur unter schriftlichen Angaben von Gründen ausgestellt

Punkt 6
Röntgen/Befund/ Auswertung
1. Der Befund der Untersuchung ist für die Zucht bindend.
2. HD & ED freie Tiere werden zur Zucht zugelassen.
3. HD – Formen : verschiedene Vereine staffeln diese jedoch in römische Zahlen oder Buchstaben oder Nummern .Für den BWS und deren Mitgliedern ist maßgebend die Nummer 0,1,2,3,4


# HD I / 0/ A Frei /normal                                   ED 0
# HD II / 1/ B fast normal                                    ED 1
# HD III / 2/ C leicht/ bedingt Zugelassen            
# HD IV / 3/ D Mittel                                         
# HD V / 4/ E Schwer


4. HD 0 und HD 0 dürfen und sollte Zielsetzung sein
5. HD 0 und HD 1 dürfen untereinander gepaart werden
6. HD 1 und HD 1 dürfen untereinander gepaart werden (genehmigungspflichtig)
7. HD 2 darf nur mit HD 0 gepaart werden (genehmigungspflichtig bei aussagekräftigen Merkmalen und Vorzüge).
8. HD 3 strengstes Zuchtverbot
9. HD 4 strengstes Zuchtverbot.


Die Röntgenaufnahme kann frühestens nach dem Vollenden des 12. Lebensmonats von einem anerkannten Tierarzt /Tierklinik nur nach Anleitung des BWS e.V oder VDH Auswertungsbogens vorgenommen werden. Auswertungen Auf der Röntgenaufnahme sind Name des Hundes, sowie Zuchtbuchnummer und Wurftag zu vermerken, ,und mit dem ausgefüllten Auswertungsbogen+ Ahnentafel des zuständigen Tierarztes, direkt an die Auswertungsstelle vom Bund Weißer Schäferhunde e.V weiterzuleiten. Nach Untersuchung und Auswertung durch die HD – ED Auswertungsstelle Klinik Krafzel / Würzburg trägt diese das Ergebnis in die Ahnentafel nach Überprüfung der Angaben auf Richtigkeit ein, (Röntgenbilder werden eingelagert in der Klinik Krafzel und gehen in das Eigentum des BWS e.V über), und sendet Ahnentafel und Befundbögen an die Geschäftsstelle des BWS e.V. Diese stellt dann laut Gebührenordnung per Nachnahme und erhobenen Gebühren zur Auswertung dem Züchter die Papiere zu. ( Gebührenordnung)

Punkt 7
Erbkrankheit und Defektvermeidung
DNA / MDR1 / Herzultraschall/ SE /HD /ED/ Patella / Gehör /Augen
Maßgebend für eine gute , saubere Zucht sind freie Tiere
Jedoch ist hier zu betonen das jedes Tier ein Träger von positiven und negativen Genen ist, um diese zu erfahren müssen diese Untersuchungen vollzogen werden. Jeder Züchter sollte von seinen im Eigentum befindlichen Tieren wissen mit was er hantieren muss um Gesundheit und Wohlergehen der Tiere zu erhalten (Im Sinne des Tierschutzgesetz)
Formulare und Erläuterungen der betreffenden Erkrankungen bekommt jeder Züchter bei Zuchtstättenanmeldung zugeteilt ( für 1 Tier) für weitere Tiere können die Formulare gegen eine geringe Gebühr in der Geschäftsstelle eingeholt werden (Dies gilt für alle Formulare)

Inzuchtpaarung:
ist grundsätzlich meldepflichtig und bedarf einer schriftlichen Sondergenehmigung durch den Zuchtgutachter/Zuchtwart /Vereinsvorstand / Tierarzt

Inzestpaarungen:
ist grundsätzlich verboten und wird mit hohen Konventionen geahndet

Punkt 8
Pflichten
Jeder Züchter ist verpflichtet nach besten Wissen und Gewissen, die Zuchtregeln des Vereins unter Tierschutzrechtlichen Vorgaben, strengstens einzuhalten. Züchten bedeutet die Planmäßige Zucht/ Verpaarung der Hunde sowie erworbene oder vererbte Eigenschaften zu dezimieren,
und Wesen, Gesundheit, Verbesserung zu fördern

Punkt 9
Verstöße
Wer wissentlich unwahre Angaben erteilt auf dem Deckschein, Wurfmeldeschein, Prüfungen fälscht wird mit Strafe und Ausschluss aus dem Verein und des evtl. Dachverbandes geahndet.
Das Kupieren der Hunde.
Hundehandel sowohl Verkauf von Tiere an Hundehändler, werden mit Ausschluss aus dem Verein geahndet
Unseriöse Verkaufsmethoden.
Nicht artgerechte Hundehaltung.
Verstöße gegen das Bundestierschutzgesetz §11 und gegen die Zuchtordnung sind vom Hauptzuchtwart/Zuchtgutachter abzuklären, wenn keine Einigung zwischen den Beteiligten herbeigeführt wird, so muss der Hauptzuchtwart dem Zuchtbuch Bericht erstatten.
Die endgültige Entscheidung trifft der Gesamtvorstand vom Bund Weißer Schäferhunde e.V.

Verstöße werden mit dem Ausschluss aus dem Verein und des evtl. Dachverbandes geahndet, sowohl können je nach Härtegrad und Vergehen, gemäß der Vereinssatzung und Gebührenregelung, hohe Strafen veranlasst werden

Zuchtverbote.
- Werden erteilt: wenn Tiere eindeutig sichtbare, erblich bedingte Merkmalen aufweisen und nicht dem Standard entsprechen. (Zuchtausschließende Fehler festgelegt im Standard)
- Wenn Tiere sichtbar unterernährt, unterentwickelt, wesensschwach sind.
-Verhaltensgestörte Tiere mit hohem Aggressionsverhalten
- Tiere mit Speiseröhrenerweiterung, mit Herzerkrankungen oder Missbildungen sowohl Fehlbildungen des Skelettes (betr. auch die Nachzucht)
- Bei Verstöße gegen das Bundestierschutzgesetz, Schlechter Haltung, Behandlung der Hunde, Verweigerung der Kontrolle der Zuchtsstätte-Hundezucht und oder der/Des Zwingers/Zwingeranlage des Züchters durch einen Beauftragten des BWS e.V.
- Nichteinhaltung der Zuchtordnung des BWS e.V

Punkt 10
Zuchtsperre
Zuchtsperre wird dem Züchter erteilt, bei gravierenden Verstößen gegen die Zuchtordnung, die bei Eintritt, den gesamten Bestand an Hunde (inbegriffen trächtige Hündinnen und oder deren Welpen, sowie Deckrüden, oder Hunde im Zuchtfähigen Alter) des benannten Züchters betrifft, sowie im Eigentum stehende Hunde, die nicht im eigenen Wohnumfeld leben, dürfen weder in Zuchtmiete gegeben/genommen oder verkauft werden. Zuchtgutachter, Zuchtwart, Veterinäramt und Vorstand entscheiden hier verbindlich und Zusammen, mit dem schriftlichen Vermerk und eingeschriebenen Brief an den Züchter. Der Verein behält sich vor, dies auch auf der Vereinseigenen Homepage zu veröffentlichen.

Punkt 11
Sonstiges
Der Zuchtwart ist nur in Rücksprache mit dem Zuchtgutachter berechtigt, Sondergenehmigungen zu treffen, die jedoch von dem Gesamtvorstand vom BWS e.V unterzeichnet/ genehmigt werden müssen. sowie trägt dieser alleine die Verantwortung sämtliche Entscheidungen die dieser nicht in Absprache und/oder schriftlicher Genehmigung des Zuchtgutachters. In besonderen Fällen und vorheriger Absprache mit dem Zuchtgutachter /Vorstand ist eine Wurfabnahme durch ein Tierarzt möglich.
.
Züchter sind natürliche Personen (Halter und /oder Besitzer der Zuchttiere). Sie tragen Verantwortung für das Zuchtresultat.
Verbände, Vereine etc. tragen die Mitverantwortlichkeit im Sinn des Bundestierschutzgesetzes sofern diese das Zuchtziel festlegen und Bewertungen auf Zuchttiere erteilen.

Sämtliche Gebühren für Ahnetafeln /Urkunden usw werden per Nachnahme gestellt. Bei nicht Abholung der jeweiligen Unterlagen wird eine Gebührenerhöhung gemäß der Gebührenordnung des Verein BWS e.V auferlegt.

Für die Zuchtwertanalyse AVK“ AHNENVERLUSTKOEFFIZIENT und dem IK „ INZUCHTKOEFFIZIENT“
liegt eine Datenbank vor und kann für die jeweiligen Zuchttiere unter Einreichung einer Kopie der Ahnentafel erfragt / ausgewertet werden.


Diese Zuchtrichtlinie ist einstimmig beschlossen, und maßgebend für alle Züchter, die sich dem BWS e.V angeschlossen haben, und ist beim Amtsregistergericht Würzburg und Notar hinterlegt.

 

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